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Postkarte
von
Georg Straub: Kraiburg um 1549 |
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Landschaft um Kraiburg wurde durch Eiszeitgletscher
und Gesteinsablagerungen des Inns geprägt.
Vorgeschichtliche Funde weisen zurück
bis in die Bronzezeit (1800 v. Chr.).
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Mittelalter war die heute "Schloßberg"
genannte Erhebung bis 1756 Heimstatt der
Burg der Grafen Engelbert II. und Engelbert
III. 1838 ließ der Schiffmeister
Georg Riedl an der Stelle der abgetragenen
Burg aufgrund seines wegen eines gerissenen
Seils gemachten Gelöbnisses eine
Kapelle errichten. Schon von Weitem begrüßt
dieses Wahrzeichen die Besucher Kraiburgs.
Zierde des Marktplatzes als Ortsmittelpunkt
sind die im Inn-Salzach-Stil erbauten
Häuser, welche ihm seinen unverwechselbaren
Stempel aufdrücken.
urch
dieses historische Flair bietet der Markt
Kraiburg und seine Umgebung auch für
Urlauber reichlich Möglichkeiten
zur Erholung. Auch Kunst- und Kulturliebhaber
werden bei dem reichhaltigen Angebot das
Richtige für sich entdecken.
uch
im wirtschaftlichen Bereich spielte Kraiburg
eine bedeutsame Rolle - zahlreiche Waren-
und Viehmärkte für das weite
Umland machte den Ort zum Handelsmittelpunkt
und sicherten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts
das Wohlergehen seiner Bürger. Einige
Gebäude aus dieser Zeit sind noch
heute erhalten; die ehemaligen Salzstadel
an der Jettenbacher Straße beispielsweise
beherbergen nun das Kraiburger Heimatmuseum.
Die günstige Lage an den Ufern des
Inns war ebenso von Vorteil, um bei der
Innschifffahrt und im Handel eine bedeutende
Rolle zu spielen, wie auch die Tatsache,
daß Kraiburg seinerzeit an der einzigen
Brücke über den Fluß zwischen
Wasserburg und Mühldorf lag. Heute
führt die Umgehungsstraße über
eine zweite Brücke über den
Inn, welche einmal scherzhaft "die
längste Innbrücke der Welt"
genannt wurde.
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Für weitere
Informationen zu Kraiburg
und dessen Geschichte benutzen
Sie bitte obiges Menü.
Der Kulturkreis
Kraiburg
bietet Ihnen ebenfalls Historik-Infos
über unseren Markt auf
seiner Homepage. |
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die Lage an einem Fluß mit einem
großen Einzugsbereich, der auch
Schmelzwasser aus den Bergen führt,
auch zum Nachteil werden kann, mußten
die Bürger zuletzt Mitte der neunziger
Jahre erfahren. Beim den damaligen Hochwassern
wurde ein großer Teil des niedriger
liegenden Ortsgebietes in Mittleidenschaft
gezogen. Deshalb wurde gemeinsam mit der
Stadt Waldkraiburg der Bau des 1997 fertiggestellten
Hochwasserdamms auf beiden Seiten des
Inns beschlossen. Wie nötig er war,
zeigte zuletzt das Augusthochwasser 2005,
bei dem er seine erste Bewährungsprobe
bestand.