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Wenn Sie Kraiburg näher
kennenlernen möchten, sollten Sie sich einige
Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen:
Schon von
weitem sichtbar, erhebt sich unser Wahrzeichen,
der Schloßberg mit seiner kleinen Kapelle
über den Ort. Ein Aufstieg lohnt sich schon
allein wegen der reizvollen Aussicht über
das Inntal. Nach Westen hin reicht der Blick bis
zu den Garser Bergen und zum Stampfl, nach Osten
hin Richtung Guttenburg. Im Norden liegt die Stadt
Waldkraiburg mit der Siedlung Niederndorf am Kraiburg
gegenüberliegenden Innufer.
Den etwas steilen Aufstieg über den Floriansteig
beginnen Sie direkt hinter der Marktkirche. Möchten
Sie es geruhsamer angehen, so starten Sie am südwestlichen
Marktplatz (beim Römermuseum), danach geht
es links an der Pizzeria Il Pescatore vorbei auf
das sogenannte "Kirschwegerl". Ab da
geht es leicht bergauf, wobei Sie dem Kreuzweg
folgen und von Süden her auf den Schloßberg
gelangen.
Ebenfalls
sehenswert ist Kraiburgs Marktplatz mit dem vor
nicht langer Zeit restaurierten Marktbrunnen.
Dorthin gelangen Sie über die Lang- oder
die Brunngasse oder von Süden her über
die Trostberger Straße durch das Markttor.
Der rechteckige Platz wird umrahmt von schönen
alten Häusern im Inn-Salzach-Stil.
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Innenansicht
der Pfarrkirche St. Bartholomäus
Foto: © Robert S.Bauer |
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Sind Sie schon
mal auf dem Marktplatz, so bietet sich auch ein
Besuch der Marktkirche an. Der von außen
etwas wuchtige Bau präsentiert sich innen
luftig und filigran, mit zahlreichen Gemälden
und geistlichen Kunstwerken.
Ebenfalls
auf dem Marktplatz angesiedelt finden Sie schräg
rechts hinter der Kirche im ehemaligen Benefiziatenhaus
das Römermuseum. In den alten Salzstadeln
an der Jettenbacher Straße ist das Heimatmuseum
angesiedelt. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer
Museumsseite.
Möchten
Sie während eines Spaziergangs durch Kraiburg
ein wenig rasten, dann wäre der Marktpark
an der Jahnstraße (bei den Tennisplätzen)
eine gute Stelle. Hier können Sie dem Plätschern
der Wasserfontäne lauschen und neue Kräfte
sammeln.
Sie steht
im Schatten des Berghanges am romantischen Fußweg
vom Nussbichl nach Wanglbach: die "Schuster-Schleif".
Die Besonderheit dieser Schleiferei ist der Antrieb
durch eine Fassturbine, denn in ganz Deutschland
gibt es nur noch zwei dieser Art. Über Bänder
und Wellen wird die Energie dieser Turbine übertragen
und treibt dann Schleifsteine, Bohrmaschinen und
eine Drehbank an.
Belegt mit
vielen Urkunden kann die Geschichte der Schleif
über zwei Jahrhunderte verfolgt werden. Bereits
im Jahr 1796 wird sie als zum "Plaickengütl"
zugehörig mit dem Satz erwähnt: "Item
zu solchem Gütl ghörig geringnützigs
Schleifmühl". In alten Landkarten von
1812 und 1856 ist sie eingezeichnet, 1840 wird
sie im Gedenkbuch der Mühler-Innung beschrieben.
1885 kaufte
die Familie Schuster die Schleif und betrieb sie
bis in die 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
Seit dieser Zeit verfällt das Gebäude
nun langsam, und um diesen Verfall zu stoppen,
möchte der Kulturkreis mit seiner Patenschaft
diese historische Werkstätte renovieren und
erhalten. Eine Besichtigung ist auf Anfrage beim
KK möglich. Mehr dazu lesen Sie
hier.
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Die
Hammerschmiede in Maximilian |
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In Ensdorf
steht reizvoll an einem Hang gelegen die kleine
Kirche Fißlkling. Sie finden Sie linker
Hand am Fuße des Strasser Bergs, über
den die Umgehungsstraße Richtung Taufkirchen
und Mühldorf führt.
Als weiteres
Handwerksdenkmal zählt die Hammerschmiede
im Ortsteil Maximilian zu den erhaltens- werten
Raritäten. Für Anfragen wegen einer
Besichtigung wenden Sie sich bitte an den Kulturkreis.
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